Bereits in der vorgeburtlichen Periode hat der Embryo eine Primärbehaarung, die aus den sogenannten Lanugohaaren besteht. Mit diesem Haarkleid kommen wir auf die Welt. Bis zu einem halben Jahr dauert es dann, bis wir neue Haare, die Sekundärbehaarung, bekommen. Erst während der Pubertät folgt die endgültige Behaarung ( Terminalbehaarung ).
Die Haare sind unterschiedlich über den ganzen Körper verteilt. Die stärkste Behaarung sehen wir auf dem Kopf, wo pro Quadratzentimeter im Durchschnitt 100 Haare gezählt werden. Ein Haar wächst pro Tag ca. 0,3 bis 0,5 mm . Dabei befinden sich auf dem behaarten Kopf ca. 85% in der Wachstumsphase und etwa 15% in der Ruhephase. Am Ende der Ruhephase fallen die Haare aus. Es können bis zu 80 Stück pro Tag sein. Das Haar entsteht also in der Haut und lebt von Bausteinen , die der Blutkreislauf in die Haut transportiert, um sie daraufhin an das Haar weiterzugeben.
Eine gesunde Kopfhaut ist entscheidend!
Sie ist die Basis für schönes Haar. Wie Haare aussehen, ist aber auch abhängig von der richtigen Haarpflege. Dabei werden Haartypen nach verschiedenen Kriterien eingeteilt, die sich u. a. am Zustand der Kopfhaut oder an Schäden in der Haarstruktur orientieren.
Die normale Bandbreite bei gesunder Kopfhaut umfaßt fünf verschiedene Haartypen:
- Strapaziertes Haar entsteht, wenn das Haar schädigenden Einflüssen dauerhaft ausgesetzt wird. Dazu gehören z. B. chemische Haarbehandlungen, aber auch Umwelteinflüsse.
- Trockenes Haar entsteht, wenn der schützende Fettfilm, der gesundes Haar umgibt, fehlt. Dann verliert das Haar seine Feuchtigkeit. Es wirkt dann oft glanzlos und spröde.
- Feines oder dünnes Haar hat einen optischen Mangel an Halt und Volumen. Es fällt nach dem frisieren leicht zusammen.
- Fettendes Haar entsteht durch eine Überproduktion von Talg in der Kopfhaut. Der Talg läßt das Haar strähnig und fettig aussehen.
- Schuppen entstehen durch eine übermäßige Reizung der Kopfhaut. Sie sind oft die Folge von Rückständen nicht gründlich ausgespülter Haarpflegemittel. Auch äußere Einflüsse, wie z. B. trockene Heizungsluft, können die Entstehung von Hautschuppen begünstigen. Meistens besteht außerdem ein unangenehmer Juckreiz.
Hautkrankheiten müssen medizinisch behandelt werden.
Die hier dargestellten Haartypen betreffen die Bandbreite der gesunden Kopfhaut. Bei verschiedenen Hauterkrankungen, z. B. bei der Schuppenflechte, entstehen für das Haar besondere Probleme, die mit einer normalen Haarpflege nicht behoben werden können. Sie stehen häufig in Verbindung mit einer Erkrankung der Kopfhaut oder mit inneren Störungen (Ernährung, Streß, Vitamin- und Mineralstoffmangel , Stoffwechselerkrankungen)
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Das Wachstum der Haare ist genetisch und hormonell bedingt.
Das Kopfhaar wächst normalerweise viel schneller, als das Haar an anderen Stellen der Haut. Das liegt daran, daß die Haarzwiebeln am Kopf besonders aktiv sind. Die Entwicklung und das Wachstum der Haare ist genetisch und hormonell bedingt.
Der Lebenszyklus des Haares verläuft in verschiedenen Phasen.
Die Lebensspanne eines Haares kann sehr unterschiedlich sein. Am kürzesten ist sie bei Männern, die zu vermehrtem Haarausfall neigen. In der Regel dauert der Lebenszyklus eines Haares ungefähr 7 Jahre. Er ist durch verschiedene Phasen gekennzeichnet:
- In der Wachstumsphase wächst das Haar ungefähr einen Millimeter in drei Tagen. Diese Phase dauert bei Männern 2 bis 4 Jahre und bei Frauen 4 bis 6 Jahre an.
- Nach der Wachstumsphase durchlebt das Haar eine Übergangsphase von 2 bis 4 Wochen.
- Daran schließt sich eine Ruhephase an, die ungefähr 3 bis 4 Monate dauert.
- Nach der Ruhephase fällt das Haar aus und macht Platz für ein neues Haar. Das neue Haar wächst aus derselben Haarwurzel nach. In jeder Haarwurzel kann 10 bis 12 mal ein Haar nachwachsen.
Bis zu 100 Haare verliert jeder am Tag.
Dieser natürliche Lebenszyklus des Haares führt dazu, daß jeden Tag zwischen 60 und 100 Haaren ausfallen. Das ist völlig normal. Wer meint, daß er zuviel Haare verliert, kann ruhig einmal nachzählen, wieviel in der Haarbürste hängenbleibt.
Nie mehr Haare schneiden?
Was Wachstum während der Wachstumsphase ungefähr einem Millimeter innerhalb von drei Tagen. Das sind ungefähr 15 Zentimeter im Jahr. Männer, die sich niemals die Haare schneiden lassen, erreichen eine Haarlänge von 40 bis 50 Zentimetern. Bei Frauen sind es sogar 70 bis 80 Zentimeter. Haarlängen über einen Meter sind selten, weil die Lebensspanne eines Haares dafür sorgt, daß sie vorher ausfallen. Das neue Haar fängt wieder bei Null an.
Blonde haben die meisten Haare auf dem Kopf.
Interessant ist auch, daß die Menschen unterschiedlich viele Haare auf dem Kopf haben. Dabei kann man durchschnittliche Zahlen für unterschiedliche Naturhaarfarben feststellen:
- Blonde ca. 140.000
- Brünette ca. 100.000
- Rothaarige ca. 85.000